DE |  FR |  IT |  EN

Agenda

Lancierung der Konzernverantwortungsinitiative

Veröffentlicht am 20.04.2015

Weil Schweizer Unternehmen immer wieder in Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung verwickelt sind, hat 2011 eine breite Koalition von Hilfswerken sowie Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen in der Schweiz die Petition «Recht ohne Grenzen» ins Leben gerufen. Ziel der Kampagne: Bundesrat und Parlament sollen dafür sorgen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit Menschenrechte und Umwelt respektieren müssen.

Das Anliegen fand in der Bevölkerung breite Unterstützung: Über 135 000 Personen haben die Petition unterschrieben und damit ihrer Meinung Ausdruck verliehen, dass freiwillige Massnahmen durch Unternehmen zum Schutz der Menschenrechte und der Umwelt nicht genügen.

Genau an diesen freiwilligen Massnahmen halten aber Bundesrat und Parlament fest. Deshalb lanciert die neuformierte Koalition die Konzernverantwortungsinitiative, um wirkungsvoll gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur durch Schweizer Konzerne vorzugehen.

Alle Infos zur Konzernverantwortungsinitiative finden Sie ab Lancierung am 21. April 2015 auf www.konzern-initiative.ch

Human rights "without borders": Risks and challenges for Swiss companies

Veröffentlicht am 09.12.2014

MONDAY 26 JANUARY, 2015 | 17:00–19:00

John Ruggie
Professor in Human Rights and International Affairs at Harvard University's Kennedy School of Government, and former UN Secretary-General Special Representative on business and human rights.

Klaus Leisinger
Member of the Board of the Fondation Guilé, former Chairman of the Novartis Foundation, and President of the Global Value Alliance.

Auditorium Ivan Pictet
Maison de la paix, Geneva

Please register here


PROGRAMME


Introduction
Regis Burrus, Fondation Guilé President

Welcome and setting the scene
Cédric Dupont, Professor of International Relations and Political Science, and Director of Executive Education Programmes, Graduate Institute Geneva

Keynote speaker
The UN’s “Protect, Respect and Remedy” framework for corporate human rights responsibilities: A leadership opportunity for Swiss companies
John Ruggie, Professor, Harvard Kennedy School

Moderator
Can Switzerland make a difference?
Klaus Leisinger, Member of the Board of the Fondation Guilé

Panelists

  • Claude Wild, Ambassador, Head of the Human Security Division, Swiss Federal   Department of Foreign Affairs
  • Peter Niggli, CEO Alliance Sud
  • Business representatives: Matthias Leisinger, Kuoni; Robin Cornelius, Switcher; a representative from a global Swiss bank (to be confirmed)

Conclusions and next steps
Klaus Leisinger

A cocktail reception will follow at 19:00.

This conference is organised by the Graduate Institute and the Fondation Guilé. Voxia communication is the media partner.

 

Menschenrechte achten – das kann die Tourismusbranche

Veröffentlicht am 09.05.2014

Info-Talk am Mittwoch 11. Juni 2014, 17.15-19.00 Uhr
mit anschliessendem Network-Apéro im Zentrum Karl der Grosse Zürich

Erste Reiseunternehmen und -verbände weisen den Weg. Als Wegbereiter geben Studiosus Reisen und Kuoni Travel erstmals in der Schweiz Einblick in den Alltag ihrer menschenrechtlichen Unternehmensverantwortung. Beide sind Mitinitiatoren des 2012 gegründeten Roundtables "Menschenrechte im Tourismus". Bei dieser vielversprechenden Multistakeholder-Initiative arbeiten Branche und zivilgesellschaftliche Organisationen eng mit weiteren Instanzen zusammen, um griffige Instrumente bereit zu stellen, wie die Branche ihre menschenrechtliche Sorgfaltspflicht wahrnehmen kann.


Mit:
Ruth Hopfer-Kubsch, Mitglied Studiosus Qualitäts&Nachhaltigkeitsmanagement, Studiosus Reisen München GmbH
Matthias Leisinger, Leiter Corporate Responsibility, Kuoni Travel Holding
Christine Plüss und Nina Sahdeva, arbeitskreis tourismus & entwicklung und Kontaktstelle für den Roundtable "Menschenrechte im Tourismus" in der Schweiz

unter der Leitung des Moderators
Mark Schmid, Präsident arbeitskreis tourismus & entwicklung

Zum Abschluss der Diskussionsrunde findet die offizielle Unterzeichnung des Commitments zum Roundtable "Menschenrechte im Tourismus" durch den Schweizer Reise-Verband (SRV) statt und wir stossen beim anschliessenden Apéro gebührend darauf an.

Verantwortungsvoller Bergbau – nur etwas für den Hochglanzprospekt?

Veröffentlicht am 06.05.2014

Cerrejón (Glencore ) – vom Umgang eines selbsternannten Vorzeigeunternehmens mit indigenen Rechten und umzusiedelnden Dorfgemeinschaften
Gast
: Jairo Dionisio Fuentes Epiayu, Gobernador des indigenen Cabildos von Tamaquito II

Organisatoren: Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien und Multiwatch, mit Unterstützung von Incomindios, Alternative Zug, EVB Regionalgruppe Zentralschweiz, info-e, Eine-Welt-Gruppe Hausen, Center for Development and Environment Universität Bern, Verein Bergbau – Menschen - Rechte

Zeitraum: 12. Mai - 24. Mai 2014

Jairo Fuentes wurde 2006 mit nur 25 Jahren zum Gobernador des indigenen Cabildo von Tamaquito II gewählt. Tamaquito II ist ein Cabildo der Indigenen vom Volke der Wayuu und wurde nach einem langen Verhandlungsprozess letztes Jahr durch den Kohlekonzern Cerrejón[1] umgesiedelt. Jairo Fuentes wurde Anfang 2014 als Gobernador wiedergewählt, um den Umsiedlungsprozess zu Ende zu führen. Jairos Großvater Lopez Epiayu hat das Dorf ca. 1965 gegründet. Gefördert durch Jairo Fuentes hat Tamaquito einige kulturelle Traditionen der Wayúu wiederbelebt und so die Identität der Gemeinschaft gestärkt.

Öffentliche Veranstaltungen

  • Zürich: Dienstag den 13.5.2014, 19.00 Uhr, Völkerkundemuseum Universität Zürich Pelikanstrasse 40, 8001 Zürich
  • Hausen am Albis: Montag den 19.05.2014, 20 Uhr, Katholisches Pfarreizentrum, 8915 Hausen am Albis
  • Zug: Dienstag den 20.5.2014, 19.00 Uhr, Siehbachsaal, Chamerstrasse 33, 6003 Zug 
  • Bern: Mittwoch den 21.5.2014, 19.00 Uhr, Universität Bern, Raum 205, Hallerstrasse 6
  • Lausanne: Donnerstag den 22.5.2014, 19 :30 Uhr, Buffet de la gare, «Salle des vignerons»  

Detaillierte Informationen auf http://www.askonline.ch/themen/wirtschaft-und-menschenrechte/bergbau-und-rohstoffkonzerne/el-cerrejon-und-xstrata/verantwortungsvoller-bergbau-nur-etwas-fuer-den-hochglanzprospekt/

Sind Menschenrechte verhandelbar?

Veröffentlicht am 01.05.2014

Menschenrechte und Wirtschaft: Ein Widerspruch?

Am Freitag, 14. Mai um 18:30 Uhr im Raum Pérolles B120

Es diskutieren:
- Astrid Epiney, ordentliche Professorin für Völkerrecht/Europarecht
- Christian Leitz, Head, Corporate Responsibility Mangement bei UBS
- Danièle Gosteli, Expertin Wirtschaft/Menschenrechte Amnesty International Schweiz
- Corrina Morrissey, EDA- Human Security Devision

Organisation: Amnesty Gruppe Universität Fribourg

Podiumsdiskussion Rohstoffe und Menschenrechte

Veröffentlicht am 24.03.2014

3. April, 18.30 Uhr Universität Zürich (KOL-F-121)

Der Rohstoffhandelsplatz Schweiz ist in den letzten Jahren stark gewachsen und gehört zu den bedeutendsten weltweit. So werden etwa 35%1 des weltweiten Handels mit Öl, 60%2 des Welthandels mit Metallen und 50%1 des globalen Handels mit Kaffee über die Schweiz abgewickelt. Die gehandelten Rohstoffe stammen häufig aus Ländern mit politisch instabilen Verhältnissen1 sowie schwachen Umwelt- und Sozialgesetzgebungen. Diese Umstände ermöglichen oftmals ungestrafte Vergehen an Menschen bei der Rohstoffbeschaffung. Das wirft folgende Fragestellung auf:

- Muss die Schweiz mehr Verantwortung für etwaige Menschenrechtsverletzungen beheimateter Rohstoffkonzerne im Ausland übernehmen?
- Falls ja, welche Massnahmen können Menschenrechtsverletzungen von Schweizer Rohstofffirmen in Zukunft verhindern?


Um diese wichtige Fragestellung zu diskutieren haben wir fünf Personen mit verschiedenen Standpunkten an die Uni Zürich eingeladen:

    Dr. Christoph Good, Völkerrechtsexperte, Universität Zürich
    Martin Fasser, Zug Commodity Association, Chairman
    Corinna Morissey, EDA, Sektion Menschenrechtspolitik
    Daniel Hostettler,  Fastenopfer, Bereich Menschenrechte
    Dr. Christian Brütsch, Politologe, Universität Zürich (Moderation)

Die Podiumsdiskussion findet am 3. April 2014 um 18:30 Uhr in Universität Zürich Zentrum, KOL-F-121 statt. Der Eintritt ist frei. Organisation: Amnesty International Hochschulgruppe Zürich

Heutige Veranstaltung mit ECCHR

Veröffentlicht am 05.12.2013

Für die heutige Veranstaltung "Menschenrechtsverletzungen durch Schweizer Unternehmen im Ausland: Gesetzeslücken und Hürden für Klagen in der Schweiz" sind noch Plätze frei, auch für spontane BesucherInnen.

Die Veranstaltung findet statt heute, 5. Dezember um 18.00 - 22.00 Uhr im Vortragssaal ZhdK im Museum für Gestaltung Zürich.

Veranstaltung: Menschenrechte einklagen? Hürden und Gesetzeslücken in der Schweiz

Veröffentlicht am 30.10.2013

Donnerstag, 5. Dezember, 18.00 - 22.00 Uhr

Vortragssaal Museum für Gestaltung

Zahlreiche Schweizer Unternehmen sind direkt oder über Tochterfirmen im Ausland tätig. In der EU existieren recht umfassende Regelungen zu Arbeits- und Umweltrecht oder Konsumentenschutz. So können die Menschenrechte der von Unternehmensaktivitäten betroffenen Bevölkerung garantiert werden. Ausserhalb Europas gibt es hingegen oft weniger Schutzmechanismen und schwache staatliche Strukturen verhindern die Umsetzung bestehender Gesetze.

Diese schwierigen Rahmenbedingungen im globalen Süden stellen Schweizer Unternehmen ohne Frage vor grosse Herausforderungen da es derzeit an klaren Verhaltensmassstäben für derartige Situationen mangelt. Diese Rechtsunsicherheit entbindet Schweizer Unternehmen nicht von jeglicher Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen, die im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Unternehmens im aussereuropäischen Gaststaat begangen werden.

Im März 2012 reichten die Anwaltsgruppe «European Center for Constitutional and Human Rights» und die kolumbianische Gewerkschaft Sinaltrainal in Zug Strafanzeige gegen fünf der (ehemaligen) Manager des Lebensmittelkonzerns Nestlé ein. Gegenstand der Anzeige ist die Rolle des Unternehmens und der Direktoren bei der Ermordung des kolumbianischen Gewerkschaftsführers Luciano Romero im Jahre 2005. Im Mai 2013 hat die Staatsanwaltschaft Waadt, an die das Verfahren weitergereicht worden war, in einer sogenannten „Nichtanhandnahmeverfügung“ entschieden, keine Ermittlungen einzuleiten. Damit ist der neueste Versuch, die Verantwortung eines transnationalen Konzerns für Menschenrechtsverletzungen im Ausland juristisch zu untersuchen, vorderhand gescheitert.

Anhand dieses und weiterer Fälle soll diskutiert werden, welche Pflichten das Management eines Unternehmens hat, wenn Tochterbetriebe in Ländern tätig sind, die sich in gewaltsamen Konfliktsituationen befinden und deren staatliche Institutionen rechtsstaatliche Mindeststandards nicht einhalten können oder wollen. Es soll weiter diskutiert werden, welche typischen Probleme Betroffene von Menschenrechtsverletzungen erleben, wenn sie im Sitzstaat des jeweiligen Unternehmens vor Gericht gehen wollen.

Die Veranstaltung wird organisiert und unterstützt von «Recht ohne Grenzen», European Center for Constitutional and Human Rights», der Schweizerische Sektion der Internationalen Juristenkommission (ICJ-CH) und den Demokratischen JuristInnen Schweiz.

Programm

18.00 Uhr: Begrüssung
18.15 Uhr: Wolfgang Kaleck, ECCHR: Der Fall Nestlé: Hintergrund und Erkenntnisse
19.00 Uhr: Miriam Saage-Maaß, ECCHR: Gesetzeslücken und Hürden für Klagen – Bericht aus vier Jahren Fallarbeit
19.30 Uhr  Pause: Apéro
20.00 Uhr: Andie Lambe: Access to Judicial Remedy Project
20.45 Uhr: Wie ist die Rechtslage in der Schweiz? Hürden, Chancen und Handlungsstrategien. Podiumsdiskussion mit Schweizer JuristInnen aus Praxis und Wissenschaft.
22.00 Uhr: Ende der Veranstaltung
Veranstaltungssprachen: D / E

Die Platzzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich hier an.

Wirtschaft und Menschenrechtsverletzungen: Wer trägt welche Verantwortung?

Veröffentlicht am 29.10.2013

Podiums- und Publikumsdiskussion

Dienstag, 10. Dezember - Tag der Menschenrechte - 19 Uhr Universität Luzern - Hörsaal 5

Mit:

Prisca Birrer-Heimo, SP Nationalrätin Kanton Luzern, Kommission für Wirtschaft und Abgaben
Danièle Gosteli Hauser, Amnesty International, Expertin Wirtschaft und Menschenrechte
Regina Ammann, Syngenta, Head of Public Policy - Switzerland
Kurt Inderbitzin, BDP Präsident Kanton Luzern

Moderation: Nelly Keune, Neue Luzerner Zeitung, Leiterin Markt und Wirtschaft

Organisation: Amnesty International Hochschulgruppe Luzern

High Tech - No Rights?

Veröffentlicht am 04.09.2013

Im Rahmen der Kampagne "High Tech - No Rights" organisieren Fastenopfer und Brot für alle die Konferenz

Wieviel Blut steckt in unseren Computern?

Von Konflikt-Rohstoffen zur smarten Elektronik

Donnerstag 24. Oktober 2013, 13 – 18 Uhr
Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, 3011 Bern

Die Nachfrage nach Laptops, Smartphones, Flachbildschirmen steigt weltweit. Dazu braucht es Rohstoffe, die oft in Krisengebieten gewonnen werden. Dahinter verstecken sich Gewalt, Tod, Menschenrechtsverletzungen.

Das Ziel von Fastenopfer und Brot für alle ist eine Lieferkette ohne Menschenrechtsverletzungen in der IT-Industrie. Wir wollen Transparenz in der Lieferkette, konfliktfreie Minen, faire Arbeitsbedingungen. Wir fordern faire Computer und faire Handys.

Wir diskutieren folgende Fragen:

  • Wie sieht Sorgfaltspflicht im Bereich Konflikt-Rohstoffe aus?
  • Wie können die Computer-Herstellerfirmen zur Verantwortung gezogen werden?
  • Welchen Schwierigkeiten begegnen sie?
  • Welche Lösungsansätze gibt es auf dem Weg von der Vision zur Realität?
  • Was können wir als Konsumentinnen und Konsumenten tun?

Anmeldung & Infos: Brot für alle / Fastenopfer

 

Zementierte Profite – Hungerlöhne für die ArbeiterInnen

Der jahrzehntelange Kampf indischer LeiharbeiterInnen beim Schweizer Zementkonzern Holcim für feste Arbeitsverträge

Informationsveranstaltung am 23. Oktober 2014 um 19 Uhr


Ort: Unia Bern, Monbijoustr. 61 – Achtung: Hintereingang am Giessereiweg benützen
mit: Rajkumar Sahu, Vizepräsident der PCSS
Lakhan Sahu, Organisator der PCSS
Shalini Gera, Rechtsberaterin der PCSS

Organisation: Multiwatch, Solifonds Unia Bern

 

Swiss Foreign Policy in Central America: Economic Interests or Human Rights?

Round table and debate in French and English with: Ivo Rogic Researcher, University of Fribourg Thomas Jenatsch Federal Department of Foreign Affairs DFAE/DDC, Central America Desk Anna Leissing Centre for Peacebuilding (KOFF) and Guatemalanetz Bern Moderated by: Yves Magat Journalist


Wednesday, / 5 November 2014 / 630 pm – 800 pm + apéro


OMM / WMO Building (2nd floor)
7bis, avenue de la Paix, 1202 Genève

Organisation: Foraus, Peace Watch Switzerland

Interaktive Diskussionsrunde

«Recht ohne Grenzen: Wie kann der Verwaltungsrat bei den Menschenrechten und dem Umweltschutz in die Pflicht genommen werden?»

Mittwoch, 29. Mai 2013
The Hub, Viaduktstrasse 93 – 95, 8005 Zürich (S-Bahn Haltestelle Hardbrücke) http://zurich.the-hub.net/

Mit der Beteiligung von:    

Christian Frutiger, Global Public Affairs Manager, Nestlé
Prof. Dr. Peter V. Kunz, Universität Bern
Kaspar Müller, Präsident der Ethos Stiftung
Peter Niggli, Alliance Sud
Chantal Peyer, Brot für alle

Moderation: Nathalie Christen, Radio SRF

Kontext
Trägt der Verwaltungsrat eine Umwelt- und soziale Verantwortung für die Aktivitäten der Tochtergesellschaften seines Konzerns im Ausland? Kann man ihn bei Verstössen und Verletzungen der Menschenrechte sowie Umweltschäden rechtlich zur Verantwortung ziehen? Ist eine derartige Bestimmung überhaupt anwendbar? Kann sie die Situation vor Ort verändern? Sind Verhaltenskodexe und internationale Initiativen nicht wirksamer? Im Warten auf den Bericht des Bundesrates in dieser Sache verteidigen Befürworter wie Gegner der Petition «Recht ohne Grenzen» ihre Ansichten mit dem Ziel, die Beachtung der Menschenrechte und des Umweltschutzes durch die international tätigen Schweizer Konzerne zu verbessern.

Bitte bis am 22. Mai auf event@ethosacademie.ch anmelden! (Name, Vorname, Anzahl Personen)

medialibrary/2013/05/ea_130529_flyer_debat__non_membre_de.pdf

 ------------------------------------------------

Manager in Haft(ung) nehmen?

Gehören Schweizer Multis ethisch und ökologisch an die juristische Leine? Diskussion über Chancen und Risiken von Recht ohne Grenzen

Dienstag, 7. Mai 2013, 19.00 Uhr

Universität Zürich, Rämistrasse 71, Raum KOL-F-104

Moderation: Daniel Binswanger, Redakteur Das Magazin, Tagesanzeiger

ExpertInnen:

Cédric Wermuth, Nationalrat SP
Prof. Dr. Markus Huppenbauer, Ethikprofessor Universität Zürich
Prof. Dr. Hans-Ueli Vogt, Rechtsprofessor Universität Zürich, SVP Kantonsrat Zürich
Alice Sachova, Präs, Schweizerische Management Gesellschaft, Verwaltungsrats-Mandate
Peter Niggli, Vertreter Kampagne Recht ohne Grenzen, Geschäftsführer Alliance Sud

-----------------------------------------------------------------
Transparenz und Sorgfaltspflicht im Goldhandel

Kolumbianische Direktbetroffene berichten über die negativen Konsequenzen des illegalen Goldabbaus

Gastgeberin: Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien, mit Unterstützung von terre des hommes schweiz/Terre des Hommes Suisse

Zeitraum: 11. April. - 2. Mai 2012

Ein afrokolumbianischer Kleinbauer und eine Menschenrechtsanwältin berichten über die Folgen unkontrollierten Goldabbaus und über die Bedrohung des Lebensraumes der Schwarzengemeinschaften durch multinationale Minenkonzerne. Noch wird das Gold mehrheitlich durch kleine und mittlere illegale Minen abgebaut, inmitten des bewaffneten  Konflikts und unter dem Druck des organisierten Verbrechens, und mit einer erschreckenden Umweltbilanz. Rund ein Drittel der kolumbianischen Goldproduktion gelangt zur Verarbeitung in die Schweiz. Den Schweizer Akteuren im Goldgeschäft mangelt es aber bisher an Problembewusstsein. Es gibt keine Transparenz und sie gehen nicht mit der notwendigen Sorgfaltspflicht vor, um den Ankauf von Konfliktgold zu vermeiden.

Veranstaltungen:

Zürich: 11. April, 18.30 Uhr, Hauptgebäude Universität Zürich, Rämistrasse 71, Raum KOL-E-21
Bern: 12. April, 19.30 Uhr, Käfigturm
Lausanne: 13. April, 13.30 Uhr Maison de quartier Sous-Gare im Rahmen des Gegenforums zum Rohstoffgipfel http://www.stop-speculation.ch/
Neuchâtel: 16. April, 19.30 Uhr, Auditoire de l’Institut d'ethnologie, Saint-Nicolas 4
Hausen am Albis : 17. April, 20.00 Uhr katholisches Pfarreizentrum (Bifangstrasse 6)
Wolhusen: 20. April, Golderlebnistag, Besammlung 11.00 Uhr beim Bahnhof
Bern, 24. April, 18.30 Uhr, Podium „Die Rolle der Schweiz im Goldhandel mit Kolumbien und Peru – Herausforderung für Umwelt und Menschenrechte“, Hörraum 205 an der Hallerstrasse 6, Universitär Bern
Genf: 25. April, 18.30 Uhr, Salle MS130 Sous-sol d’Uni Mail

Weitere Informationen (pdf):

 


La suisse, paradis des multinationales?

Mardi, 5 mars, 18h30 Maison des arts du Grütli, Genève

Co-présenté par Amnesty International et le DFAE

Film: E-GERMINAL, DANS L’ENFER DES USINES CHINOISES de Anne Poiret, France, 2013, 35’, vo chinois/ fr, st fr

Débat:

Introduction: Claude Wild, Chef de la Division Sécurité Humaine, Département fédéral des affaires étrangères
Danièle Gosteli Hauser, Responsable Economie et Droits humains Amnesty International
Carlo Sommaruga, Conseiller national, Co-président de l'intergroupe parlementaire Suisse-Solidarité internationale
Christian Frutiger, Chef adjoint des Affaires Publiques, Nestlé

Modération: Yves Steiner, Journaliste d'investigation à la RTS


Veranstaltung von Swissaid am 17. Januar 2013

Transparenz im Rohstoff-Geschäft – Was tut die Rohstoff-Grossmacht Schweiz?

Licht ins Dunkel bringen: Derzeit ensteht ein globales Regelwerk für mehr Transparenz im Geschäft mit Rohstoffen. Doch dazu muss auch die Schweiz als wichtigster Rohstoff-Handelsplatz der Welt ihren Teil beitragen. An der SWISSAID-Tagung vom 17. Januar erfahren Sie mehr über Forderungen und Herausforderungen zu diesem Thema.

Zur Anmeldung

Programm (pdf)

 

Di, 6. November / Do, 8. November

Kolumbien im Spannungsfeld zwischen Gewinnstreben und Frieden

Multinationale Bergbaukonzerne und die Rolle der Schweiz

Mitte Oktober 2012 haben in Oslo Friedensgespräche zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla der FARC begonnen. Ländliche Gemeinschaften, die vom kolumbianischen Bürgerkrieg besonders betroffen sind, setzen grosse Hoffnung auf diese Verhandlungen und haben klare Forderungen, beispielsweise ein Ende der Menschenrechtsverletzungen, eine Legalisierung ihrer handwerklichen Bergbautätigkeit und ein Ende der Vertreibungen von Kleinbauern und kleinen Goldschürfern zu Gunsten von multinationalen Bergbaukonzernen.

Die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen ist zusammen mit der ungerechten Landverteilung einer der zentralen Bereiche, in denen für einen umfassenden Frieden tiefgreifende strukturelle Reformen notwendig sind. Auch Schweizer Bergbaukonzerne wie Glencore und Xstrata spielen in diesem Geschäft eine wichtige Rolle. Ein Drittel des in Kolumbien geförderten Goldes gelangt in die Schweiz. Klare Regulierungen für die Tätigkeit von Schweizer Unternehmen und Rohstoffhändler könnten folglich einen Beitrag zum Frieden in Kolumbien leisten!

Die kolumbianischen Gäste berichten von ihrem Alltag im Konflikt, von den Herausforderungen und Problemen als Kleinbauern und handwerkliche Minenbetreiber, und von ihrer Vorstellung von Frieden.

Mauricio Sanchez ist Mitglied der Kleinbauern- und Goldschürfervereinigung AHERAMIGUA

Marcela Castellanos ist Menschenrechtsaktivistin beim Anwaltskollektiv Luis Carlos Pérez

Inty Wayna Chikanqana ist indigene Führungsperson und Mitglied des Regionalen Indigenenrats des Cauca

Luzern: Dienstag, 6. November, 19.30 Uhr im Romerohaus (Organisiert durch Romerohaus, Erklärung von Bern EvB, arbeitsgruppe schweiz - kolumbien ask!, pbi)

Basel: Donnerstag, 8. November, 18.30 Uhr im Engelhof-Keller (Nadelberg 4, 4051 Basel) Organisiert durch pbi und Amnesty International.

 


Donnerstag, 06.12.2012 bis Sonntag, 09.12.2012

Film Tage Luzern: Menschenrechte

Von 6. bis 9. Dezember 2012 finden im stattkino Luzern zum dritten Mal die «FilmTage Luzern: Menschenrechte» statt. Anlass ist der Internationale Tag der Menschenrechte am 10. Dezember. Die FilmTage Luzern leisten einen Beitrag dazu, Menschenrechte und Menschenrechtsverletzungen in der Öffentlichkeit präsent zu halten. Gleichzeitig rücken sie Menschen und Organisationen ins Blickfeld, die sich weltweit unter schwierigen Umständen für die Einhaltung von Menschenrechten einsetzen und gegen Menschenrechtsverletzungen kämpfen.

Inhaltlicher Schwerpunkt der «FilmTage Luzern: Menschenrechte 2012» sind die «Basic Needs». Auf dem Programm stehen Filme, die aufzeigen, wie wichtig es ist, dass menschliche Grundbedürfnisse wie Nahrung, ein Dach über dem Kopf, Bildung, Gesundheit, soziale Kontakte, Anerkennung und Sicherheit befriedigt werden und dass die Erfüllung dieser Grundbedürfnisse zu den grundlegenden Menschenrechten gehört.

 

 


Vergangene Aktivitäten


März

06.03.12, Zürich, Veranstaltung Klage Nestlé, ECCHR/DJS

07.03.12, Bern, Veranstaltung Klage Nestlé, ECCHR/Multiwatch

08.03.12, Bern, Internationaler Frauentag - Sammelaktion, Lokalgruppe Amnesty International Bern, mitmachen erwünscht!

08.03.12, Zürich, Internationaler Frauentag - Sammelaktion, ReGru ZH EvB, mitmachen erwünscht!

11.03.12, Bern, Menschenstrom - Sammelaktion, melden bei info@rechtohnegrenzen.ch

14.03.12, Fribourg, Conférence / Discussion, E-CHANGER / Brüce - Le pont / Amnesty International / Fribourg-Solidaire/Unia, / CETIM / Solifonds / MBI / Magasins du Monde Fribourg / COTMEC

14.03.12, Genève, Conférence / Discussion, FIAN / Uniterre / CETIM

14.03.12, Luzern, Crashkurs Recht ohne Grenzen, Fastenopfer / ASK

20.03.12, Bern, Fachtagung, Recht ohne Grenzen

20./21.03.12, Genève, Conférence, discussion et récolte de signatures, SWISSAID

21.03.12, Genève, Conférence / Discussion, Adh Genève / Droit sans frontieres / Greenpeace / Alliance Sud / Pain pour le prochain

23./24.03.12, Basel, Jugendaktionstag - Sammelaktion, Youth Amnesty International

27.03.12 ou 15.05.12, Lausanne, Conférence / Discussion, Uni Lausanne / EPFL / Droit sans frontieres

29.03.12, Bern, Film "Katanga Business" / Diskussion, ReGru BE EvB

31.03.12, Bern, Leinenaktion, Jugendgruppe Amnesty International


April

09.04.12, Bern, Ostermarsch - Sammelaktion, OeMe Bern / GsoA; melden bei info@rechtohnegrenzen.ch

09.04.12, Bodensee CH-D, Sammelaktion, Lokalgruppe Rorschach Amnesty International

09.-17.04.12, Holcim - Indische Delegation / Annual General Meeting 17.04.12, Multiwatch / Unia

Mitte April, Bern, Glencore in RDC - neuer Bericht, Brot für alle

20./21.04.12, Lugano/Bellinzona, Sammeltag - Sammelaktion, melden bei lugano@alliancesud.ch

25.04.12, Basel, Podiumsdiskussion, Amnesty Students Basel

27.04.12, Genève Débat « Extraction minière: enfer ou développement?“, voir http://pbi-schweiz.createsend3.com/t/ViewEmail/r/0BD196172CBFB658

28./29.04.12, Solothurn, DV/AD, Amnesty International

Ende April, X-Strata - Delegation aus Espinar / Annual General Meeting 01.05.12, ASK / Multiwatch / Soligruppe Schweiz-Peru


Mai

01.05.12, Genève,  Récolte de signatures, Solidar Suisse, inscrire ici: alexandre.mariethoz@solidar.ch

01.05.12, Zug, Unterschriftensammlung - Sammelaktion, Lokalgruppe ASK (Arbeitsgemeinschaft Schweiz-Kolumbien), anmelden hier: annette.wallimann@askonline.ch

01.05.12, Zürich, Unterschriftensammlung - Sammelaktion, ReGru Zürich EvB, anmelden hier: Myriam.Bschir@gmx.ch

01.05.12, Sentier, Récolte de signatures, PS

01.05.12, Lausanne, Récolte de signatures, Solidar Suisse,  inscrire ici: alexandre.mariethoz@solidar.ch

01.05.12, La Chaux-de-Fonds, Récolte de signatures, Solidar Suisse,  inscrire ici: alexandre.mariethoz@solidar.ch

04.05.12, Fribourg, AD/DV - Film / Débat, Brücke - Le pont

05.05.12, Yverdon, Récolte de signatures, Groupe local Yverdon Amnesty International,  inscrire ici: 

daniele.amnesty@bluewin.ch

05.05.12, Bern, Unterschriftensammlung, Lokalgruppe ASK, anmelden hier: http://www.doodle.com/qwb8nmrqbc5e8ce2

05.05.12, Genève, Récolte de signatures, Swissaid, inscrire ici: swissaid.geneve@swissaid.ch

05.05.12, Lausanne, Récolte de signatures, Groupe AI 18, inscrire ici: constance.jeanjaquet@hotmail.com

05.05.12, Neuchâtel, Récolte de signatures, Latitude 21, inscire ici: morgane.rousseau@latitude21.ch

05.05.12, Fribourg, Récolte de signatures, Brücke - Le pont, inscrire ici: jose.balmer@bruecke-lepont.ch

05.05.12, Luzern, Unterschriftensammlung, Lokalgruppe ASK, anmelden hier: annette.wallimann@askonline.ch

05.-15.05.12, Lausanne / Fribourg, Semaine des activités / Récolte de signatures, Groupe Uni Lausanne / Fribourg Amnesty International, inscrire ici: info@droitsansfrontieres.ch

08.05.12, Bern, Unterschriftensammlung, Recht ohne Grenzen, anmelden hier: http://www.doodle.com/whyv5qt3xsbmirsd

08./10./11.05.12 , Zürich, Unterschriftensammlung, Regionalgruppe EvB, anmelden hier: http://www.doodle.com/ik9u8abdwt2wqx5k

09.05.12, Luzern, Unterschriftensammlung, Fastenopfer, anmelden hier: http://www.doodle.com/4qw7ddi4krdb5v5q

10.05.12, Bern, Unterschriftensammlung, Alliance Sud, anmelden hier: http://www.doodle.com/whyv5qt3xsbmirsd

11./12.05.12, St. Gallen, Stand SUFO - Sammelaktion, ReGru Zürich EvB, anmelden hier: http://www.doodle.com/6c9qmnfntcrpmc6q

12.05.12, Genève, Récolte de signatures, FGC, inscrire ici: yanik@fgc.ch

12.05.12, Lausanne, Récolte de signatures, Alliance Sud, inscrire ici: info@droitsansfrontieres.ch

12.05.12, La Chaux-de-Fonds, Récolte de signatures, Latitude 21, inscrire ici: morgane.rousseau@latitude21.ch

12.05.12, Basel, Sammel-Sternmarsch, Lokalgruppe Basel Amnesty International, anmelden hier: info@rechtohnegrenzen.ch

13.05.12, Reconvilier, Récolte de signatures, inscrire ici: info@droitsansfrontieres.ch

15.05.12, Zürich, Unterschriftensammlung, Helvetas, anmelden hier: www.helvetas.ch/rog

15.05.12, Lausanne, Film "A ciel ouvert" / Discussion, Cinématheque / Droit sans frontieres

15.05.12, Lausanne, Conférence / Discussion, Uni Lausanne / EPFL / Droit sans frontieres

24.05.12, Basel, Podiumsdiskussion, Amnesty International Gruppen Basel, Helvetas, EvB, terre des hommes, ask ALBA

25./26.05.12, Winterthur, Unterschriftensammlung an Afropfingsten, Swissaid und Incomindios, anmelden hier: nfo@rechtohnegrenzen.ch


Juni

28.06.12, Genève, Atélier chez Global Ethics Forum, Globethics

FEINHEIT Grafik Zürich – CI/CD, Webdesign, Flash, Webshop, XHTML/CSS