DE |  FR |  IT |  EN

Kunst für klare Regeln für Konzerne.

 

Konzerne an die Leine! Künstlerinnen und Künstler fordern klare Regeln für Schweizer Konzerne.

Ab 29.4.: «Rohstoff - eine Verarbeitung» im Theater Basel

6. Mai:  12.00 Uhr Waisenhausplatz: Anne Rochat in Performance

Kupferminen im Kongo – Textilfabriken in Bangladesh – Zementfabriken in Indien: Viele multinationale Konzerne haben ihren Sitz in der Schweiz und agieren weltweit. Auch in Entwicklungsländern und Konfliktgebieten. Das Verhalten der Firmen hat dort oft massive Auswirkungen auf Natur und Menschen. Die Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen oder Umweltverschmutzung will aber niemand tragen und es gibt keine klaren Verhaltensrichtlinien für Firmen. Auch in der Schweiz nicht. Deshalb braucht es endlich klare Regeln für Konzerne, die hier, etwa in Zug, Genf, Luzern oder Basel ihr Büro einrichten wollen. Denn: Menschenrechtsverletzungen sind kein Kavaliersdelikt.

«Recht ohne Grenzen», eine Kampagne von über 50 Nichtregierungsorganisationen sieht die Politik in der Pflicht. Deren Mühlen mahlen aber langsam. Eine Petition mit über 135'000 Unterschriften wurde schon im Juni 2012 eingereicht. Ein klares Bekenntnis von Bundesrat und Parlament zu verbindlichen Regeln für Konzerne lässt aber auf sich warten – zu gross ist die Macht der Wirtschaftsverbände. Deshalb startet «Recht ohne Grenzen» gemeinsam mit dem Netzwerk „Kunst+Politik“ eine Performancetour. Die Verhältnisse für die Menschen vor Ort und die Verantwortung der Schweiz soll so auf künstlerische Art und Weise thematisiert und einem breiten Publikum nähergebracht werden.

FEINHEIT Grafik Zürich – CI/CD, Webdesign, Flash, Webshop, XHTML/CSS