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Fakten



 

 

 

 

Corporate Social Responsibility: Die Grenzen der Selbstregulierung

 Corporate Social Responsibility (CSR) – zu Deutsch soziale und ökologische Unternehmens­verantwortung – liegt seit einigen Jahren im Trend: Kein grosses Unternehmen, das sich nicht mit entsprechenden Firmengrundsätzen oder mitunterzeichneten Codes of conduct schmückt. Oft geht es aber mehr um das Image eines Unternehmens als um sein tatsächliches Verhalten. Etwa, wenn BP seinem Logo einen grünen Anstrich verpasst, um Umweltbewusstsein zu suggerieren – Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko hin oder her. Oder wenn der Rohstoffriese Rio Tinto und der Agromulti Monsanto den Global Compact der Uno unterzeichnen, um sich eine sozial und ökologisch korrekte Etikette zu verschaffen.

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Wirtschaft und Menschenrechte: Was macht die Schweiz?

Die Schweiz setzt sich in verschiedenen internationalen Initiativen dafür ein, dass Privatunternehmen  die Menschenrechte besser respektieren und die Umwelt schützen. Das Problem dabei: Alle diese Initiativen zielen auf eine Selbstregulierung der Firmen, auf freiwillige Mechanismen ab. Verbindliche Regulierungen, die Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards verpflichten und bei Widerhandlung Sanktionen vorsehen, sind bis heute nicht das Ziel der Schweizer Politik. 

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Wirtschaft und Menschenrechte: Was tun andere Länder?

Innerhalb der EU ist die politische Debatte über die soziale und ökologische Verantwortung von Unternehmen weiter fortgeschritten als in der Schweiz. Ein Grund dafür ist die Kampagne „Rechte für Menschen, Regeln für Unternehmen“ der European Coalition for Corporate Justice (ECCJ, www.corporatejustice.org).

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Die Schweiz – ein Hort von Multis

Mit der Globalisierung und der weltweiten Öffnung der Märkte haben die international tätigen Konzerne enorm an Macht und Einfluss gewonnen. Die Zahl der grenzüberschreitend tätigen Stammhäuser wuchs zwischen 1967 und 2009 von 6‘000 auf 82‘000 und die Zahl ihrer Niederlassungen im Ausland nahm von 27‘000 (1980) auf heute rund 810‘000 zu. International tätige Konzerne erwirtschaften mehr als ein Viertel des weltweiten Bruttoinlandprodukts und kontrollieren, direkt oder indirekt, rund zwei Drittel des Welthandels.

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Wirtschaft und Frauenrechte

Frauenrechte werden nicht nur von Staaten verletzt, sondern auch durch international tätige Konzerne, die mit Hilfe von Gesetzeslücken und fehlendem Menschenrechtsschutz auf Kosten der Frauen Profit machen.

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